Katharina Lüdicke

Katharina Lüdicke wurde 1981 in Potsdam geboren. Sie studierte Bildende Kunst und Kunstgeschichte an der Universität in Greifswald und Bildhauerei an der Kunsthochschule Berlin Weißensee und lebt in Berlin. Lüdicke war u.a. bei Ausstellungen der Akademie einer anderen Stadt in Hamburg, dem Festival Überlebenskunst des Hauses der Kulturen der Welt in Berlin sowie auf der Biennale Images et Patrimoine Generic City in Nîmes (F) vertreten. Sie erhielt das Berliner Recherchestipendium der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, eine Projektförderung des Bezirksamtes Berlin – Pankow sowie das Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds Bonn.
Marcus Kaiser, 2022
In meinen installativen Arbeiten im Stadtraum konzentriere ich mich auf vorläufige und unvollkommene Aspekte von urbanem Raum und Architektur. Es entsteht eine zukünftige Perspektive auf die soziale und gebaute Umwelt. In Anlehnung an die Idee Frank Lloyd Wrights „The destruction of the box“ fertige ich seit 2014 unter dem Titel “Angriff auf die Ecken und Kanten” neben meiner Arbeit im Stadtraum weitere Installationen, Collagen und Plastiken an, um einen Erkenntnisprozess nachzuvollziehen, der in der Architektur im 20. Jhr. stattgefunden hat – raumumschließende Wände fallen weg, es beginnt die Befreiung des Innenraumes und gewohntes Sehen wird herausgefordert.


