Orbit
Regina Mielich
12 x 13 x 26 cm
Stahl geschwei├čt

Orbit verk├Ârpert in Ergebnis und Entstehung die Metamorphose des Anorganischen zum Lebendigen. Das Objekt ist aus vielen kleinen, kubischen Stahlteilen akkumuliert und in einem additiven Verfahren zu einer organischen Form transformiert.

In der Mathematik bezeichnet der Begriff Orbit dynamische Systeme oder Gruppenoperationen, durch die die Elemente einer Gruppe so mit Selbstabbildungen einer Menge identifiziert werden, dass dabei immer das Produkt zweier Gruppenelemente der Hintereinanderausf├╝hrung der zugeh├Ârigen Abbildung entspricht. Diese Operation ad infinitum fortgef├╝hrt ist das wirksame Prinzip von Orbit.

Die organischen Stahlobjekte entziehen sich gleichsam einer eindeutigen Einordnung, rufen Assoziationen zu Dingen aus unserer sichtbaren Wirklichkeit, aus Technik und Biotechnologie hervor. Im Prozess der Auslotung des Abbildhaften werden die Grenzen zum Fiktionalen explorierend u╠łberschritten.

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