Veranstaltungen + Ausstellungen

artothek berlin und artspring berlin laden herzlich ein:

K√ľnstler:innen der artothek berlin zu Gast in der Kurt-Tucholsky-Stadtbibliothek

Donnerstag, 30.05.2024 um 17:00 Uhr

Gespräch mit Ina Geißler

Moderation: Marc Gröszer und Jan Gottschalk

Ina Gei√üler ist 1970 in Hamburg geboren, lebt und arbeitet in Berlin. 1992 bis 1998 studierte sie an der UdK Berlin Freie Malerei, arbeitet seither mit Malerei, Cut-Out und realisiert Kunst im √∂ffentlichen Raum u.a. die permanente Klanginstallation ‚ÄúUnterton‚Äú auf dem S√ľdplatz vom Martin-Gropius-Bau, Berlin.

Broken Signs 7, 2010 © Ina Geißler

F√ľr Ihre Ausstellungen u.a. in Berlin, London und New York erhielt sie zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen wie das Aufenthaltsstipendium der Akademie der K√ľnste Berlin ‚ÄěVilla Serpentara‚Äú in Olevano/ Italien, des Berliner Senats f√ľr Wissenschaft, Forschung u. Kultur ‚ÄěCit√® Internationale des Arts‚Äú in Paris und ‚ÄěKim Wan Ki International Art Residency‚Äú in S√ľd Korea.

Ina Gei√üler betreibt in ihrer Kunst eine intensive „Innenraumarbeit“, indem sie die Komplexit√§t menschlicher Emotionen erforscht. Sie verwendet verschiedene Techniken, um zwischenmenschliche Themen zum Ausdruck zu bringen: Was bedeuten Sichtbarkeit, Authentizit√§t und Identit√§t?

In ihren gro√üformatigen Malereien und Installationen erkundet sie emotionale Br√ľche durch Darstellungen aufgebrochener Fassaden, tragbare „K√∂rperz√§une“ und transparente Gitterstrukturen, aus denen Texte r√§umlich hervortreten. In ihrer j√ľngsten Werkphase untermalt sie eigene Texte mit Tierportr√§ts, um deren emotionalen Gehalt sichtbar zu machen.

Eine Veranstaltung der artothek berlin und artspring berlin in Kooperation mit der Kurt-Tucholsky-Stadtbibliothek.“

 

Letzte Veranstaltungen
02.05. Artist Talk mit Yuki Jungesblut in der Kurt-Tucholsky Bibliothek
 
Floating Capital, 2015 © Yuki Jungesblut

Yuki Jungesblut (*1974 in Hamburg, lebt in Berlin) ist Filmemacherin, Autorin und Bildende K√ľnstlerin. Sie studierte Naturwissenschaften und Sozialpsychologie an der University of Cambridge und der London School of Economics. Anschlie√üend studierte sie Visuelle Kommunikation/Film an der Kunsthochschule Kassel.Ihre Arbeiten, die sie als Freestyle Research bezeichnet, wurden auf Ausstellungen im In- und Ausland, sowie auf mehreren Filmfestivals pr√§sentiert.

‚ÄěIhr Interesse gilt vor allem Schwellenph√§nomenen und -zust√§nden, besonders dem Grenzbereich von Fiktion, Realit√§t und Imagination. Jungesblut setzt sich dabei mit Erinnerung und kollektivem Ged√§chtnis auseinander, mit literarischen Formen und der Konstruktion von Emotionen. Ihre vielf√§ltigen Interessen verbindet sie in einer so genannten Freestyle-Forschung, die zwischen √§sthetischem Spiel, der Suche nach Mythos und Fiktion und einer kritischen Analyse gesellschaftlicher Konstellationen vermittelt. In den letzten Jahren hat sie sich verst√§rkt der Fotografie zugewandt, insbesondere dem Fotobuch.“ (Urbane K√ľnste Ruhr)

 

18.04. Artist Talk mit Chris Kamprad in der Kurt-Tucholsky Bibliothek

 

Stripes and looks (2), 2022 © Chris Kamprad

Chris Kamprad lebt als freischaffende autodidaktische Malerin in Berlin. Von 1999 bis 2002 besuchte sie die freie Malklasse bei dem Berliner K√ľnstlerpaar Astrid Albers und J√ľrgen Sage. Au√üerdem absolvierte sie ein Maskenbild Studium an der Kunsthochschule Dresden. Chris Kamprad ist seit M√§rz 2022 Mitglied in der Gedok Berlin.

‚ÄěHimmelhochjauchzende abstrakte R√§ume referenzieren die vorimpressionistische Malerei eines William Turner kombiniert mit der Sch√§rfe expressionistischer Linienf√ľhrung und erzeugen ein visuelles Crescendo oder erinnern unwillk√ľrlich an Bach- oder Vivaldi Kl√§nge. Die Art, wie sich vermeintliche Wolkenstrukturen einen regelrecht in h√∂here Sph√§ren ziehen und der Vorbote eines Dramas zu sein scheinen, wie anderswo Pink, leuchtende Blaut√∂ne und Orange aufeinandersto√üen oder wie gro√üe Fl√§chen von flirrenden Pinselstrings geradezu angegriffen werden, all das kann getrost als ‚Äěgro√üe Malerei‚Äú bezeichnet werden, ein Begriff, der ebenso anachronistisch ist wie die Kunst der Wahlberlinerin selbst.‚Äú Carsten Lehmann (Curator)

 

 

28.03. Artist Talk mit Henry Stöcker in der Kurt-Tucholsky Bibliothek

 

Der Bildhauer, Zeichner und Maler Henry St√∂cker wurde 1954 in Bergen/ R√ľgen geboren. Er studierte zun√§chst Biologie in Rostock und ging 1985 an die Kunsthochschule Berlin Wei√üensee, wo er ein Meisterstudium der Bildhauerei absolvierte. Er ist Preistr√§ger des NaF√∂G-F√∂rderstipendium des Landes Berlin und des F√∂rderpreises der Japan Cultural Association. Arbeiten von ihm befinden sich u.a. im Besitz des M√§rkischen Museums des Landes Berlin, des Kulturamtes Pankow, der Berlinischen Galerie und des Landesmuseums f√ľr moderne Kunst.

‚ÄěMit Kugelschreiber, Tusche und Tinte zeichnet er lineare Verdichtungen, Umrisse und Schatten, die mal mehr mal weniger ausformuliert die Genese einer ungew√∂hnlichen Formensprache aufzeigen. Die Skizzen sind Zeugnisse spontaner Eingebungen und Simmungen ebenso wie Ergebnisse √ľberlegten reflektorischen Denkens. Es sind Zeichnungen, die das Figurative im Technoiden herausstellen und umgekehrt das Konstruktive im Figurativen erkunden… Ob Heizk√∂rper, Auspuff oder Rohrsysteme: Die lustvolle Betrachtung der gebauten Umwelt, ihrer Details und Fragmente, die in Gestalt und imaginierter Geste an Fig√ľrliches oder Kreat√ľrliches erinnern, Ernstes und Komisches gleicherma√üen heraufbeschw√∂ren, f√ľhrt zu Entdeckungen eines unersch√∂plichen Kosmos …‚Äú Anita K√ľhne

Eine Veranstaltung der artothek berlin und artspring berlin in Kooperation mit der Kurt-Tucholsky-Stadtbibliothek.

 

 

 

Nie war sie so wertvoll wie heute
Ausstellung der Neuzugänge der artothek berlin
noch bis 17.02.2024
Pavillon am Milchhof, Schwedter Str. 232, 10435 Berlin

Ramona Taterra, „Ein Gebot“, 2012

Mit Werken von Christine Bachmann, Anne Baerlin, Christine Dreher, Skadi Engeln, Ina Geißler, Hyojun Hyun, Yuki Jungesblut, Thomas Möller, Aleksandra Sawa, Claire Laude, Ramona Taterra, Beate Tischer, Astrid Weichelt, Bettina Weiß.

Die K√ľnstler:innen aus dem Stadtbezirk Berlin Pankow wurden von der Jury (Bj√∂rn Brolewski / Leitung Galerie Parterre;¬† Judith Brunner / K√ľnstlerin; Birgit Szepanski / Kunstwissenschaftlerin; Beate Spitzm√ľller / Team artothek berlin) im November 2023 ausgew√§hlt.

Die Ausstellung ist bis zum 17.02.2024 im Pavillon zu sehen.

Zugleich laden wir ein zum Besuch der nebenan stattfindenden Ausstellung im ‚Äěsuper bien! Berlin‚Äú / Gew√§chshaus f√ľr zeitgen√∂ssische Kunst im √∂ffentlichen Raum.

 

AKTION DEZEMBER 2023

Kunst und Ausleih-Gutscheine in den Sch√∂nhauser Allee Arcaden. Verschenken Sie Gutscheine f√ľr die Ausleihe und besuchen uns am 24.11. und 25.11. an unserem Stand mit Podcast-Lounge vor Edeka. Mit jedem Gutschein f√ľr die Ausleihe (3 Monate, 6 Monate) erhalten Sie ein k√ľnstlerisches Original und f√∂rdern K√ľnstler:innen im Stadtbezirk. Auch in den Tagen danach ist die artothek berlin im PopUpStore bis zum 23.12. in der ersten Etage pr√§sent. Wir freuen uns auf Sie!

√Ėffnungszeiten im PopUpStore Mi-Frei 15:00 – 19:00 Uhr, Samstag 11:00-17:00 Uhr

artothek berlin mit Gutscheinen am Stand vor Edeka: Freitag, den 24.11. /15:00-19:00 Uhr und Samstag, den 25.11./12:00 – 18:00 Uhr

ARTIST TALK

Bettina-von-Arnim-Stadtbibliothek ¬© Beate Spitzm√ľller

Die artothek berlin lädt Sie herzlich ein:
Markus Willeke zu Gast in der Bettina-von-Arnim-Bibliothek, Schönhauser Allee 75
18.11. 2023 um 12:00 Uhr
Moderation: Jan Gottschalk und Marc Gröszer

gelbe Supermarkt Plastikt√ľte mit roten Henkeln, Malerei
I can’t see the point in another day ¬© Markus Willeke

Markus Willeke ist ein Maler, der sich nicht scheut, riesige Regenb√∂gen in den Stadtraum zu montieren oder Tuschezeichnungen toter V√∂gel unter Stra√üenlaternen zu platzieren und so f√ľr Verwirrung zu sorgen. Mit physischer Direktheit schafft er mit seiner Nass-in-Nass-Technik (Aquarell, Tusche), bei der sich die Konturen aufl√∂sen, einen Gegenpol zur amerikanischen Pop-Art. Teile der Serie ‚Äě I can`t see the point in another day‚Äú, in der er mit k√ľhnem Strich Einkaufst√ľten portr√§tiert, hat Einzug gehalten in die Ausleihe der artothek berlin.

‚ÄěWillekes Motive gehen aus der europ√§ischen Jugendkultur der Achtziger und Neunziger hervor, die sich mit dem subkulturellen Einflu√ü Amerikas auf die Erzeugung pr√§gnanter Symbole in unserem Alltag besch√§ftigt: fiktionale Unholde, Fastfoodgeb√§ude und -verpackungen, bizarre Zeichentrickfiguren, beschw√∂rerisch t√§towierte R√ľcken, n√§chtlich tanzende Lichter, Crime. Willeke schafft in der physischen Direktheit und in dem Ungest√ľmen seiner Malerei einen Gegenpol zur amerikanischen Pop-Art.‚Äú Zitat Hengesbach Gallery

Statement: „Ich benutze als Maler die Nass-in-Nass Technik mit Aquarellfarben oder Tusche, bei der sich Konturen aufl√∂sen, Farbfl√§chen instabil werden und Inhalte in die Abstraktion zu verschwinden drohen. St√∂rfaktoren und den Zufall beziehe ich werden in den Malprozess ein. Dieses Wechselspiel von Kontrolle und Kontrollverlust scheint keine geeignete Technik zu sein, die dem menschlichen Bestreben nach Stabilit√§t, Ordnung und Sicherheit entgegenkommt. Vielleicht ist sie dennoch geeignet, Zeiten des Wandels zu representieren.“

Markus Willeke © Markus Willeke

Markus Willeke wurde 1971 in Recklinghausen geboren. Er studierte Malerei an der Kunstakademie M√ľnster bei Reiner Barzen und Mechtild Frisch. Nach dem Abschlu√ü des Studiums war er Stipendiat der Kunststiftung NRW und lebte in New York und Los Angeles. Er unterrichtete an der Hochschule f√ľr bildende K√ľnste Bremen und hatte Einzelausstellungen im Museum f√ľr Gegenwartskunst Siegen, dem Marburger Kunstverein und der Kunsthalle Recklinghausen. Seine Werke befinden sich in Sammlungen des Kupferstichkabinetts Berlin, des Von-der-Heydt Museums Wuppertal und der Sammlung f√ľr Junge Kunst Nordrhein-Westfalen in Kornelim√ľnster.

 

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der artothek berlin, der Bettina-von-Arnim-Stadtbibliothek und artspring berlin.

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